FTX Erfahrungen: Historischer Test und Einordnung der Insolvenz
Historischer Test: FTX vor der Insolvenz
Redaktionelle Einordnung, Stand 11.09.2026: Dieser Artikel dokumentiert unseren früheren FTX-Test. FTX und verbundene Unternehmen beantragten am 11. November 2022 Insolvenzschutz nach Chapter 11 in den USA (SEC-Dokument). Die damaligen Nutzungs- und Sicherheitsempfehlungen gelten nicht mehr. Die folgenden Produktdaten und Screenshots beschreiben den früheren Börsenbetrieb. Sie sind keine Anleitung zur heutigen Nutzung. Informationen für ehemalige Kunden findest du in der offiziellen Anleitung zum FTX Customer Claims Portal. Für die Auswahl einer anderen Börse gibt es unseren Krypto-Börsen-Vergleich.
FTX Erfahrungen: Was der frühere Test abdeckte
FTX richtete sich unter dem Motto „Von Tradern für Trader“ vor allem an aktive Händler. Unser damaliger Test betrachtete die Oberfläche, das Produktangebot und die Gebühren. Diese Eindrücke waren kein Nachweis für eine sichere Verwahrung der Kundengelder.
„Von Tradern für Trader“
FTX und die damalige Unternehmensdarstellung
Unser früherer Bericht beschrieb FTX als eine 2019 gegründete Krypto-Börse und nannte Sam Bankman-Fried und Gary Wang als Gründer. Die damalige Größe und Bekanntheit des Unternehmens waren keine verlässlichen Sicherheitsmerkmale.
Wir erhalten die folgenden Teile des alten Tests zur historischen Einordnung. Positive Bewertungen der Sicherheit und Empfehlungen zur Nutzung haben wir korrigiert.
Historische FTX-Produkte: Welche Coins wurden angeboten?
Unser damaliger Test erfasste ein Angebot von über 300 Kryptowährungen. Zu den genannten Coins gehörten
- Bitcoin,
- Ethereum,
- Solana,
- Avalanche,
- Cardano oder
- XRP
sowie weitere kleinere Kryptowährungen. Diese Aufzählung beschreibt den damaligen Stand.
Der frühere Verweis auf die FTX-Handelsplattform wurde entfernt. Die historischen Produktdaten sind kein aktuelles Handelsangebot.
FTX nutzte den eigenen Token FTT für Vergünstigungen innerhalb der Plattform. Diese damaligen Funktionen werden weiter unten historisch eingeordnet; daraus folgt keine heutige Kaufempfehlung.
Im damaligen Test waren mehr als 140 Futures mit einem maximalen 20-fachen Hebel sowie Index-Futures auf unterschiedliche Gruppen von Kryptowährungen beschrieben.
Der damalige Bericht nannte außerdem mehr als 100 gehebelte Tokens mit Long- oder Short-Positionen und bis zu dreifachem Hebel. Diese Angaben dokumentieren das frühere Angebot.
Zum früheren Angebot gehörten laut unserem Test auch tokenisierte Aktien und Aktien-Futures, etwa zu Netflix und Twitter.
Auch diese Produkte wurden damals mit Long- und Short-Positionen angeboten. Die folgenden Screenshots sind historische Abbildungen.
FTX-Sicherheit: Korrektur unserer früheren Bewertung
Unsere frühere positive Sicherheitsbewertung war nicht ausreichend begründet und wird hier ausdrücklich zurückgenommen. Ein funktionierendes Nutzerkonto und eine professionelle Oberfläche belegten keine sichere Verwahrung der Kundengelder.
Das US-Justizministerium dokumentiert die Veruntreuung von FTX-Kundengeldern durch Sam Bankman-Fried. Am 28. März 2024 wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt. Quelle: US-Justizministerium.
Der alte Test verwies auf Cold Wallets, Zwei-Faktor-Authentifizierung und zusätzliche Auszahlungspasswörter. Solche Kontoschutzmaßnahmen verhinderten die dokumentierte Veruntreuung von Kundengeldern nicht. Unsere damalige Aussage, die Kryptowährungen seien dadurch „stets sicher“, war falsch.
Auch unsere frühere pauschale Aussage zum Schutz vor Hacks und unbefugten Zugriffen wird nicht als Sicherheitsnachweis aufrechterhalten.
Für die grundsätzliche Unterscheidung zwischen eigener Verwahrung und der Verwahrung bei einer Börse bleibt unser Hardware-Wallet-Vergleich verlinkt. Er ersetzt keine Prüfung des jeweiligen Verwahrungsrisikos.
Warum frühere Lizenzangaben kein Sicherheitsbeleg waren
Im alten Artikel wurden Aufsichtsbehörden und Unternehmensstandorte genannt. Diese Angaben werden hier nicht als aktuelle Zulassung oder als Empfehlung zur Nutzung von FTX dargestellt.
Insbesondere ließ sich aus den damaligen Angaben keine Garantie für die Sicherheit der Kundengelder ableiten.
Die frühere Behauptung über laufende Gespräche zu einer BaFin-Lizenz entfällt. Wir können daraus keine aktuelle Berechtigung für ein Angebot in Deutschland ableiten.
Historische FTX-Gebühren aus dem früheren Test
FTX unterschied im damaligen Gebührenmodell zwischen Maker- und Taker-Orders. Die folgenden Zahlen geben den Stand des alten Tests wieder und sind keine heute nutzbaren Konditionen.
Maker Orders werden nicht sofort ausgeführt, sondern im Orderbuch notiert. Sie führen Liquidität zu und werden erst dann ausgelöst, wenn ein „Taker“ das Geschäft eingeht und seine Order ausführen lässt.
Taker Orders werden folglich direkt gegen ein im Orderbuch platziertes Angebot ausgeführt, sie entziehen diesem Liquidität und sind in ihren Kosten deshalb etwas höher angesetzt.
Im alten Test waren Maker-Gebühren von 0,00 bis 0,02 Prozent und Taker-Gebühren von 0,04 bis 0,07 Prozent dokumentiert.
Der alte Bericht beschrieb zusätzliche Gebührenrabatte über FTT-Bestände beziehungsweise FTT-Staking. Diese Angaben bezogen sich auf das frühere Plattformmodell und begründen keinen heutigen Nutzen des Tokens.
Niedrige ausgewiesene Handelsgebühren waren kein Beleg für eine sichere Plattform.
Der frühere Link zur FTX-Gebührenseite wurde aus dieser Fassung entfernt.
Für gehebelte Tokens nannte der damalige Bericht 0,10 Prozent Handelsgebühr und 0,03 Prozent tägliche Verwaltungsgebühr. Auch diese Werte dienen ausschließlich der historischen Dokumentation.
Historische Auszahlungsgebühren
Im früheren Test waren Auszahlungsgebühren abhängig von Währung, Betrag und FTT-Vergünstigungen beschrieben. Diese Gebührenregeln des alten Börsenbetriebs gelten nicht als Auskunft über die Abwicklung von Insolvenzforderungen.
Frühere Support-Erfahrungen und heutige Informationsquellen
Der damalige Test beschrieb englischsprachigen E-Mail- und Chat-Support. Diese Beschreibung betrifft den früheren Börsenbetrieb.
Im alten Bericht schilderten wir eine positive Erfahrung bei einem Login-Problem. Daraus hatten wir ein zusätzliches Sicherheitsgefühl abgeleitet. Dieser Schluss war nicht gerechtfertigt: Eine einzelne Support-Erfahrung belegte keine Sicherheit der Kundengelder.
Ehemalige Kunden finden Informationen zum Forderungsstatus in der offiziellen Anleitung zum Customer Claims Portal. Ein möglicher Anspruch und dessen Bearbeitung sind vom jeweiligen Verfahren abhängig; wir geben hier kein Auszahlungsversprechen.
Historische FTX-Oberfläche: Keine aktuelle Nutzungsanleitung
Frühere Registrierung und Verifizierung
Die folgenden Screenshots dokumentieren die frühere Registrierung. Die alte Schritt-für-Schritt-Anleitung wurde entfernt.
Die damals beschriebene Identitätsprüfung gehörte zur Kontoeröffnung für den Börsenhandel. Sie darf nicht mit heutigen Verfahrensschritten im Claims Portal verwechselt werden.
Für Informationen zum Claims Portal verwende die oben verlinkte offizielle Anleitung, nicht die alten Screenshots dieses Tests.
Frühere Ein- und Auszahlungen
Dieser Abschnitt dokumentierte ursprünglich die Ein- und Auszahlung über die frühere Handelsoberfläche. Die Handlungsanweisungen dazu wurden entfernt.
Historische Einzahlungsmethoden
Im alten Test wurden SEPA-Überweisungen und Kreditkarten als Einzahlungsmethoden genannt.
Auch Einzahlungen in Kryptowährungen waren Teil des damaligen Angebots. Dies ist keine Aufforderung, Geld oder Kryptowährungen an frühere FTX-Adressen zu senden.
Auszahlungen im alten Test und Insolvenzforderungen
Die früheren Auszahlungsfunktionen der Handelsplattform sind nicht mit Ausschüttungen im Insolvenzverfahren gleichzusetzen.
Die alten Mindestbeträge und Gebührenregeln werden hier nicht mehr als aktuelle Konditionen genannt.
Unsere früheren Zeitangaben von Minuten bis Tagen bezogen sich auf den damaligen Börsenbetrieb. Sie sagen nichts über die Bearbeitung oder Auszahlung von Insolvenzforderungen aus.
Auch die alte Angabe zu einer 24-stündigen Auszahlungssperre nach Kontoänderungen ist keine aktuelle Verfahrensauskunft.
Im früheren Test relativierten wir negative Auszahlungsberichte mit unseren eigenen Erfahrungen. Das war keine ausreichende Grundlage, um die Sicherheit oder Zuverlässigkeit der Plattform zu beurteilen.
Historische Handelsfunktionen
Der alte Test beschrieb die Auswahl von Spot- und Derivatemärkten sowie die Aufgabe einer Order. Die konkrete Anleitung zum Handel wurde entfernt.
Zu den damals genannten Ordertypen gehörten Limit-, Market-, Stop-Market-, Stop-Limit- und Take-Profit-Orders.
Die historischen Screenshots zeigen unter anderem die frühere Chartoberfläche und ihre Analysewerkzeuge.
Historische Handelspaare in US-Dollar
Der damalige Bericht beschrieb bestimmte Handelspaare als ausschließlich in US-Dollar verfügbar.
Die frühere Anleitung zum Tausch von Euro in US-Dollar wurde entfernt. Die Abbildung dient nur der Dokumentation der alten Oberfläche.
FTX-Token FTT: Frühere Funktionen und zurückgenommene Empfehlung
FTT war im damaligen Plattformmodell mit Gebührenrabatten und weiteren Vergünstigungen verbunden.
Der frühere Test beschrieb dabei auch Rabatte auf Maker-Gebühren. Solche damaligen Vorteile sind keine Aussage über heutige Ertragsmöglichkeiten.
Weitere damals genannte Vorteile waren Auszahlungsvergünstigungen, Abstimmungsrechte und Airdrop-Belohnungen.
Die frühere Aussage, FTT sei bei weiterem Plattformwachstum eine gute Investitionsmöglichkeit, wird zurückgenommen. Auch die alte Kursprognose entfällt. Dieser Artikel enthält keine aktuelle FTT-Bewertung oder Kaufempfehlung.
Weitere historische FTX-Produkte
Die früheren FTX-Apps
Der alte Test beschrieb eine FTX-App und eine FTX-Pro-App. Der folgende Screenshot zeigt die damalige Oberfläche.
Die Apps wurden im alten Artikel für Kontofunktionen, Handel und Chartanalysen beschrieben. Download- und Nutzungsanweisungen sind aus dieser Fassung entfernt.
Unsere damalige Empfehlung der FTX-Pro-App wird zurückgenommen. Die frühere App-Store-Bewertung wird nicht als aktuelle Qualitätsaussage weitergeführt.
Die damals angekündigte FTX-Debitkarte
Der frühere Test berichtete über eine angekündigte FTX-Debitkarte.
Damals wurden eine Warteliste und Zahlungen aus dem FTX-Konto beworben. Diese Angaben sind historische Produktwerbung und kein aktuelles Kartenangebot.
Die frühere Ankündigung, die Karte nach ihrem Start zu testen, ist überholt und entfällt.
Wer andere Kartenmodelle vergleichen möchte, findet dazu unseren Krypto-Kreditkarten-Vergleich.
Steuerunterlagen: Grenze des früheren Tests
Die frühere pauschale Behauptung, FTX übermittle keine Daten an Finanzbehörden, wird entfernt. Aus diesem historischen Test lässt sich keine verlässliche Aussage über Datenübermittlungen oder die steuerliche Behandlung eines Einzelfalls ableiten.
Auch die alte Anleitung zur automatischen Erfassung über eine FTX-API und Accointing entfällt. Wir haben diese Verbindung für den heutigen Stand nicht verifiziert. Der Artikel gibt deshalb keine Zusage zur Verfügbarkeit oder Vollständigkeit eines Datenimports.
Alternativen zu FTX einordnen
FTX wird in dieser historischen Fassung nicht als aktuell nutzbare Börsenalternative empfohlen. Die früheren direkten Gebührenvergleiche mit anderen Anbietern wurden entfernt.
Warum der alte Vergleich mit Binance entfällt
Die frühere Empfehlung, bei FTX einzuzahlen und mit dem Handel zu starten, wird zurückgenommen.
Die damaligen Gebührenunterschiede zwischen FTX und Binance liefern keine belastbare Grundlage für eine heutige Anbieterwahl.
Auch die damaligen Vergleiche der Lending- und Staking-Angebote werden nicht als aktuelle Empfehlungen fortgeführt.
Wo du andere Anbieter vergleichen kannst
Der frühere Hinweis auf BSDEX bleibt als Verweis auf einen separaten Bericht erhalten: BSDEX Erfahrungen. Er ist kein aktueller Gebührenvergleich mit FTX.
Für die Auswahl nach deinen Anforderungen nutze unseren Krypto-Börsen-Vergleich.
Fazit: Was wir an unserem früheren FTX-Test korrigieren
Unser damaliger Test bewertete Oberfläche, Funktionen und Gebühren positiv. Daraus leiteten wir eine Empfehlung ab, die der Sicherheit der Kundengelder nicht gerecht wurde. Diese Empfehlung nehmen wir zurück. Der Artikel bleibt als historische Dokumentation erhalten, mit klarer Trennung zwischen damaligen Produktangaben und den Folgen des Zusammenbruchs.
FAQ: Historischer FTX-Test und weitere Informationen
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Was war FTX?
FTX war eine Krypto-Handelsplattform. Dieser Artikel dokumentiert den früheren Test und korrigiert dessen Nutzungs- und Sicherheitsempfehlungen.
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Wann beantragte FTX Insolvenzschutz?
FTX und verbundene Unternehmen beantragten am 11. November 2022 Insolvenzschutz nach Chapter 11 in den USA. Die Quelle ist im Hinweis am Artikelanfang verlinkt.
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Empfiehlt Talerbox die Nutzung von FTX?
Nein. Die frühere Nutzungsempfehlung wird zurückgenommen. Die Produktdaten und Screenshots dokumentieren ausschließlich den damaligen Börsenbetrieb.
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Sind die genannten Gebühren heute nutzbar?
Nein. Die Gebührenangaben stammen aus unserem früheren Test. Sie sind keine aktuellen Handelskonditionen und keine Auskunft über die Abwicklung von Insolvenzforderungen.
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Wo finden ehemalige Kunden Informationen zu ihren Forderungen?
In der offiziellen Anleitung zum FTX Customer Claims Portal. Welche Schritte im jeweiligen Fall erforderlich sind, richtet sich nach dem zuständigen Verfahren. Dieser Artikel verspricht keine Auszahlung.
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Wo kann ich andere Krypto-Börsen vergleichen?
In unserem Krypto-Börsen-Vergleich. FTX wird dort durch diesen historischen Artikel nicht als aktuell nutzbare Alternative empfohlen.
